Dresden: Bienen-Sperrbezirk in Friedrichstadt wird aufgehoben
In der Dresdner Friedrichstadt (Sachsen) können Bienenhalter seit Dienstag, dem 21. Juli 2026, wieder aufatmen. Ein Sperrbezirk, der wegen der Amerikanischen Faulbrut eingerichtet worden war, ist offiziell aufgehoben.
Die Geschichte begann bereits im März 2017. Damals stellte das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Dresden fest, dass die Bienenkrankheit ausgebrochen war. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde ein Sperrgebiet festgelegt. Dieser Bereich erstreckte sich über einen Kilometer rund um den Ort, an dem die Krankheit damals entdeckt wurde.
Nun sind die Tests erbracht. Die Behörden haben die Bienenhaltungen im Sperrbezirk genau untersucht. Dabei wurden Proben genommen und im Labor analysiert. Das Ergebnis: Der Erreger der Faulbrut konnte nicht mehr nachgewiesen werden. Damit ist die Voraussetzung erfüllt, die Sperre gemäß der Bienenseuchen-Verordnung zu beenden.
Trotz der guten Nachrichten bleiben die Behörden wachsam. Alle Bienenhalter sollen weiterhin genau auf ihre Tiere achten. Typische Anzeichen für die Krankheit sind zum Beispiel eingesunkene Zelldeckel, ein lückenhaftes Brutbild oder eine Masse, die beim Herausziehen Fäden zieht.
Wer einen Verdacht hat, muss dies sofort melden. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt ist in der Oskar-Röder-Straße 8b in 01237 Dresden erreichbar. Alternativ können Betroffene die Telefonnummer 0351-4887551 nutzen oder eine E-Mail an [email protected] schreiben.
Quelle: Dresden – zur Originalmeldung