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Dresden gibt Nachtragshaushalt für 2026 frei

Ab Donnerstag endet in Dresden die Haushaltssperre. Die Stadt kann nun wieder wichtige Investitionen tätigen, auch wenn das Geld weiterhin knapp ist.

In Dresden (Sachsen) wird ab Donnerstag, dem 23. Juli 2026, der Haushalt für das aktuelle Jahr wieder freigegeben. Damit ist eine Sperre beendet, die schon seit dem 25. September 2025 galt. Grund für diese Sperre war ein deutliches Defizit, das sich bereits im Vorjahr abgezeichnet hatte.

Der Stadtrat hatte die Aufhebung der Sperre bereits am 25. Juni 2026 beschlossen. Nachdem nun auch die Antwort der Landesdirektion Sachsen vorlag, konnte die Finanzverantwortliche der Stadt, Jeanette Rißmann, die Freigabe offiziell machen.

Trotz der Freigabe bleibt die Lage schwierig. Jeanette Rißmann betonte, dass alle städtischen Ausgaben weiterhin genau geprüft werden müssen. Die Stadt will nur das Nötigste ausgeben und die Kosten so gering wie möglich halten.

Durch den Nachtragshaushalt wurden die Budgets neu geordnet. So konnten die Ergebnisverschlechterungen reduziert werden. Zudem wurden die geplanten Investitionen für den Zeitraum von 2026 bis 2030 neu sortiert. Dabei wurde auf den Baufortschritt und den damit verbundenen Geldfluss geachtet.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert erklärte, dass die Stadt nun endlich wichtige Investitionen starten und Förderungen ausreichen kann. Er warnt jedoch, dass die Finanzlage weiterhin äußerst angespannt sei und man weit von einem ausgeglichenen Haushalt entfernt sei. Für den Doppelhaushalt 2027/2028 will er nun gemeinsam mit dem Stadtrat Lösungen finden. Laut Hilbert wird es harte Diskussionen darüber geben, was sich die Stadt künftig noch leisten kann und will.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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