Dresden: Landesamt für Denkmalpflege öffnet Ständehaus
Am Sonntag, den 13. September 2026, öffnet das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) im Ständehaus in Dresden (Sachsen) seine Türen. Von 11 bis 16 Uhr können Interessierte Bereiche des Gebäudes besuchen, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Es gibt die Chance, direkt mit Denkmalpflegern, Erfassern und Restauratoren zu sprechen und zu sehen, wie sie an der Erhaltung der sächsischen Baukultur arbeiten.
Das diesjährige Motto lautet »NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur«. Im Mittelpunkt stehen Bauwerke, die Orte und Menschen verbinden. In den Werkstätten zeigen die Fachleute zum Beispiel, wie sie die Farben von alten Brücken untersuchen und sanieren. Als Beispiele dienen dabei das Chemnitzer Viadukt und das Blaue Wunder in Dresden. Hier wird gezeigt, wie man alte Bausubstanz so anpasst, dass sie auch heute noch sicher genutzt werden kann.
Auch moderne Technik kommt zum Einsatz. Studierende der HTW Dresden haben 3D-Modelle von Kulturdenkmalen erstellt. Wer möchte, kann sich eine VR-Brille aufsetzen und so einen virtuellen Rundgang durch das Ständehaus machen.
Für diejenigen, die mehr wissen wollen, gibt es Expertenführungen. Diese starten jede Stunde zwischen 11 und 16 Uhr und führen durch das Amt sowie durch Teile des Ständehauses inklusive der Aussichtsterrasse. Da die Plätze begrenzt sind, muss man sich bis zum 11. September anmelden. Das geht per E-Mail an [email protected] oder über die Telefonnummer 0351 48430-402. Wer Hilfe beim Zugang benötigt (barrierefrei), sollte das direkt bei der Anmeldung sagen.
Die Veranstaltung findet am Schloßplatz 1 in Dresden statt. Der Eintritt ist kostenlos.