Marienberg: Geld für historischen St. Ullrich Stolln
In Marienberg (Sachsen) wird ein wichtiges Stück Bergbaugeschichte gerettet. Die sächsische Tourismusministerin Barbara Klepsch überreicht am Freitag, den 5. September 2026, einen Förderbescheid über rund 139.000 Euro. Das Geld geht an den Verein Bergknappschaft Marienberg e. V.
Mit der Summe soll der historische Stolleneingang am Bergbauschacht St. Ullrich-Stolln instand gesetzt werden. Bisher war dieser Teil der Bergbau-Infrastruktur für Besucher kaum wahrnehmbar. Durch die Sanierung soll der Eingang gesichert und für Touristen sichtbar gemacht werden.
Die Ministerin betont, dass authentische Orte die Region für Gäste attraktiv machen. Das Ziel ist es, die Geschichte des Bergbaus nicht nur zu erklären, sondern sie direkt vor Ort erlebbar zu machen. Der aufgewertete Standort soll künftig als fester Anlaufpunkt in die bestehenden Wander- und Themenrouten der Region eingebunden werden.
Dadurch hofft man, dass Besucher länger in der Gegend bleiben und so auch die lokale Wirtschaft gestärkt wird. Das Projekt ist Teil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří, um das Erbe für spätere Generationen zu bewahren.
Die offizielle Übergabe des Bescheids findet am Freitag um 12:00 Uhr im Besucherbergwerk Pferdegöpel in der Hauptstraße 12 in Marienberg (Ortsteil Lauta) statt.