Drei mutmaßliche Einbrecher in Leipzig festgenommen
Am Freitagmorgen, dem 17. Juli 2026, ging es in der Windorfer Straße im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher (Sachsen) früh zu. Gegen 6:20 Uhr rückte die Kriminalpolizei gemeinsam mit einer Spezialeinheit des Landeskriminalamtes und weiteren Kräften aus dem Revier Leipzig Südwest an. Die Beamten hatten einen Durchsuchungsbeschluss vom Amtsgericht Leipzig in der Hand.
Die Polizei hatte die drei Männer im Alter von 26, 28 und 38 Jahren bereits durch längere Ermittlungen im Visier. Alle drei kommen aus Georgien. Die Ermittler werfen ihnen vor, eine Serie von Einbrüchen begangen zu haben. Dabei beschränkten sie sich nicht nur auf die Stadt Leipzig, sondern sollen auch im Landkreis Leipzig, in Nordsachsen sowie in Sachsen-Anhalt und Brandenburg zugeschlagen haben.
Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten zahlreiche Beweise. Sie konnten Diebesgut sicherstellen und einen Teil der Sachen bereits den gestohlenen Objekten zuordnen. Die drei Männer wurden direkt vor Ort festgenommen.
Kurz darauf beantragte die Staatsanwaltschaft Leipzig Untersuchungshaft. Ein Richter des Amtsgerichts Leipzig bejahte dies nach der Vorführung der Verdächtigen. Die Männer wurden daraufhin in Justizvollzugsanstalten gebracht.
Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen wegen der Wohnungseinbrüche dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.