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Doppeljubiläum im Krematorium Brandenburg an der Havel

Copyright und Urheber siehe Brandenburg an der Havel

Das Krematorium feiert 100 Jahre Geschichte und die Feuerbestattungen Brandenburg GmbH blickt auf 20 Jahre Betrieb zurück.

In Brandenburg an der Havel (Brandenburg) gab es einen besonderen Anlass zum Feiern. Das dortige Krematorium besteht seit genau 100 Jahren. Gleichzeitig feiert die Firma Feuerbestattungen Brandenburg GmbH ihr 20-jähriges Jubiläum als Betreiber der Anlage. Zu diesem Doppeljubiläum luden die Verantwortlichen viele Gäste ein, vor allem Bestatter aus der Region. Auch Andreas Dieckmann von der Bestatterinnung Berlin-Brandenburg war dabei und überbrachte Glückwünsche.

Das Gebäude hat eine lange Geschichte. Es wurde 1925 am Nordhang des Marienbergs gebaut und am 17. Oktober 1926 eingeweiht. Schon damals war die Architektur besonders, was man heute noch an der Trauerhalle mit ihren Zellengewölben sieht. Die erste Urne, die dort beigesetzt wurde, gehörte dem damaligen Oberbürgermeister Walther Ausländer.

Seit 2006 führt die Feuerbestattungen Brandenburg GmbH das Haus. Geschäftsführer Rudolf Knedlik erinnerte bei der Feier an die Entwicklung des Betriebs. Lange Zeit prägte Gregor Walkusch die Leitung, bis er plötzlich starb. Danach übernahm seine Frau Ute Walkusch die Führung. Inzwischen wird die Betriebsleitung Schritt für Schritt an Steffen Triebat übergeben.

Für die Zukunft ist gesorgt: Der Vertrag für den Betrieb läuft noch bis zum Jahr 2047. Deshalb wird im nächsten Jahr in eine moderne Ofenanlage investiert. Oberbürgermeister Daniel Keip betonte bei dem Termin, dass das Krematorium und der Friedhof ein wichtiger Ort der Würde mitten im Leben der Stadt seien.

Wer sich selbst ein Bild von dem geschichtsträchtigen Ort machen möchte, hat bald die Gelegenheit dazu. Am Tag des offenen Denkmals, dem 13. September 2026, ist das Krematorium zwischen 11:00 und 15:00 Uhr für Besucher geöffnet.

Quelle: Brandenburg an der Havel – zur Originalmeldung

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