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Brandenburg an der Havel: Neues Wohnquartier an der Wilhelmsdorfer Landstraße geplant

Copyright und Urheber siehe Brandenburg an der Havel

Auf dem alten Gelände der Excelsior-Fahrradwerke sollen rund 220 Wohnungen entstehen. Anwohner konnten sich am Montag über die ersten Pläne informieren.

In Brandenburg an der Havel (Brandenburg) gibt es Pläne für ein neues Wohnviertel. Am Montag, den 24. August 2026, trafen sich etwa 30 Bürger in der Cafeteria des Saldern-Gymnasiums, um Details zum Bebauungsplan „Wohnquartier Wilhelmsdorfer Landstraße“ zu erfahren. Bürgermeister Michael Müller und Jörg Siegmüller vom Planungsbüro kleyer.koblitz.siegmüller erklärten den Leuten, wie es weitergehen soll.

Das geplante Gebiet liegt dort, wo früher die Excelsior-Fahrradwerke waren. Die Fläche wurde früher gewerblich genutzt, soll nun aber zu einem Wohngebiet werden, das nah am Zentrum liegt. Geplant sind Mehrfamilienhäuser mit zwei bis drei Stockwerken. Entlang der Bahntrasse sollen zudem Reihenhäuser gebaut werden. Insgesamt rechnet die Firma np Projektentwicklung GmbH mit etwa 220 Wohnungen.

Die Autos sollen über die Wilhelmsdorfer Landstraße in das Viertel kommen. Damit nicht jede Straße vollgeparkt ist, ist eine Quartiersgarage geplant. Zusätzlich soll es Kurzzeit- und Besucherparkplätze geben. Für Fußgänger und Radfahrer ist eine Verbindung zur Göttiner Straße sowie entlang der Bahntrasse zur Wilhelmsdorfer Landstraße vorgesehen. Um das Viertel grüner zu machen, sollen die Häuser begrünten Dächern oder Fassaden bekommen. Regenwasser soll direkt vor Ort im Boden versickern. Spielplätze und Gemeinschaftsflächen sind ebenfalls im Konzept enthalten.

Die Anwohner hatten bei der Versammlung einige Bedenken. Vor allem der Verkehr war ein großes Thema, da die Wilhelmsdorfer Straße schon jetzt stark befahren ist. Auch die Frage, ob genug Parkplätze für alle da sind, wurde diskutiert. Zudem gab es Sorgen wegen des Lärms bei den Reihenhäusern an der Bahntrasse.

Die Stadt betonte, dass es sich bei den Plänen erst um einen ersten Entwurf handelt. Jetzt folgen wichtige Gutachten zum Schallschutz, zum Baugrund und zum Verkehr. Die Ergebnisse dieser Prüfungen können die Planung noch verändern. Die Anregungen aus der Versammlung fließen in die weitere Arbeit ein.

Als nächster Schritt werden nun auch Behörden und andere öffentliche Stellen informiert. Später wird der Bebauungsplan öffentlich ausgelegt. Dann haben die Bürger noch einmal die Chance, ihre Meinung zu sagen. Die Stadt wird rechtzeitig bekannt geben, wann und wo die Pläne einsehbar sind.

Quelle: Brandenburg an der Havel – zur Originalmeldung

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