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Dahlem: Mehr Geld für Wiederaufbau am Kronenburger See

Bild vom Kronenburger See Copyright und Urheber siehe Dahlem

Nach der Hochwasserkatastrophe fließen weitere Millionen in die Region. Besonders das Stauwerk am Kronenburger See wird jetzt weiter gesichert.

Auch fünf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe ist in Dahlem (Nordrhein-Westfalen) noch lange nicht alles erledigt. Die Gemeinde und die umliegenden Orte arbeiten immer noch intensiv daran, die Schäden zu beheben und die Region sicherer zu machen. Bisher hat die Gemeindeverwaltung rund 9,5 Millionen Euro in verschiedene Maßnahmen gesteckt. Vom Land NRW sind weitere 7,9 Millionen Euro zugesagt worden. Für neue große Projekte, wie etwa Regenrückhaltebecken, will die Gemeinde in Kürze weitere 3 Millionen Euro beantragen.

Ein besonders schwieriges Projekt ist das Stauwerk am Kronenburger See. Die Anlage ist etwa 50 Jahre alt und technisch ein Unikat, was die Planung der Sanierung kompliziert macht. Im Auftrag des Zweckverbandes kümmert sich die Gemeindeverwaltung um die Arbeiten. Von den bisher bewilligten 6 Millionen Euro wurden bereits rund 5 Millionen ausgegeben. Ein wichtiger Teil war dabei die Erneuerung der sogenannten Hauptschütze.

Damit das Bauwerk in Zukunft besser gegen Hochwasser geschützt ist, müssen in den nächsten Jahren weitere Teile erneuert werden. Dafür hat das Land NRW nun zusätzliche 1,7 Millionen Euro bewilligt. Das Stauwerk ist extrem wichtig, weil es nicht nur den Ortsteil Kronenburg schützt, sondern auch Auswirkungen bis nach Rheinland-Pfalz im Einzugsgebiet der Kyll hat.

Für Touristen und Badegäste gibt es gute Nachrichten: Die Arbeiten werden die Nutzung des Sees als Wassererlebnis im Sommer voraussichtlich nicht einschränken. Dennoch bleibt am Bauwerk des Kronenburger Sees auch in den kommenden Jahren einiges zu tun.

Quelle: Dahlem – zur Originalmeldung

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