Berlin will Familien besser unterstützen
Der Senat in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) hat am 11. August 2026 entschieden, die Unterstützung für Familien in der Stadt weiter zu verstärken. Auslöser war ein Bericht des Beirats für Familienfragen aus dem Jahr 2025. Die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, hatte den Plan in die Senatssitzung eingebracht.
Im Kern geht es darum, dass Familien nicht erst Hilfe bekommen, wenn es bereits Probleme gibt. Stattdessen will die Stadt früher in Bildung und Vorsorge investieren. Besonders wichtig sind dabei Themen, die viele Eltern im Alltag belasten: bezahlbarer Wohnraum, die Suche nach einem Kita-Platz und die Frage, wie man Beruf und Familie unter einen Hut bekommt. Auch eine Verwaltung, die besser funktioniert, soll helfen.
Ein wichtiger Punkt ist die Betreuung der Kleinsten. Mit dem sogenannten Kita-Chancenjahr und Willkommensgutscheinen, die automatisch verschickt werden, soll es einfacher werden, einen Platz in der Kindertagesbetreuung zu finden. So sollen Kinder schon vor der Schule bessere Startchancen haben.
Bereits umgesetzt wurden einige Maßnahmen durch das Familienfördergesetz. Es gibt mittlerweile mehr Familienzentren und Servicebüros in allen Bezirken. Zudem gibt es das Programm der Stadtteilmütter sowie digitale Hilfen wie das Berliner Familienportal und die ElternMail Berlin. Diese Angebote sollen für Eltern leicht zugänglich sein.
Der Senat hat zugesagt, die Empfehlungen aus dem Familienbericht auch in Zukunft bei seiner Arbeit zu nutzen und die Angebote für Familien stetig zu verbessern.