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Brandenburg an der Havel startet Aktion für sicherere Schulwege

Copyright und Urheber siehe Brandenburg an der Havel

Die Stadt und die Polizei wollen Kindern helfen, sicher zur Schule zu kommen. Zum Schulstart gab es an einer Grundschule erste Tipps und neue Pläne.

Zum Beginn des neuen Schuljahres haben die Stadt Brandenburg an der Havel (Brandenburg) und die Polizei eine gemeinsame Aktion gestartet. Unter dem Namen „Sicher an der Havel“ soll die Verkehrssicherheit in der Stadt verbessert werden. Den Anfang macht das Projekt für die Schulwege.

Oberbürgermeister Daniel Keip besuchte dafür die Georg-Klingenberg-Grundschule. Zusammen mit Karina Mollenhauer von der Polizei und Nils Fröhlich von der Straßenverkehrsbehörde informierte er die Kinder und Eltern. Damit die Schüler im Straßenverkehr besser gesehen werden, verteilte die Gruppe Reflektoren als Knickbänder und Anhänger, Stifte und Infomaterial. An den Grundschulen der Stadt hängen zudem Banner, die auf die Sicherheit im Verkehr aufmerksam machen.

Die Georg-Klingenberg-Grundschule war die erste Schule, die einen eigenen Schulwegplan bekommen hat. In diesem Plan stehen die empfohlenen Wege und die besten Stellen, um die Straße zu überqueren. Besonders in der Friedrich-Engels-Straße und in der Klingenbergstraße gibt es Punkte, auf die die Kinder achten müssen. Die Schüler sollen die Wege gemeinsam mit ihren Eltern ablaufen und Gefahren üben. Wer die Fragen im neuen „Schulweg-Pass“ richtig beantwortet, bekommt diesen als Bestätigung.

Zusätzlich gibt es eine Videoreihe namens „Schulweg-Radar“. In kurzen Clips wird erklärt, wie man sicher die Straße überquert und warum das gemeinsame Üben mit den Eltern wichtig ist. In den ersten Schulwochen werden die Familien befragt, wo es auf den täglichen Wegen Probleme gibt. Diese Erfahrungen sollen genutzt werden, um die Pläne zu verbessern und das Projekt auf weitere Schulen auszuweiten.

Die Aktion für die Schulwege ist erst der erste Schritt. Später folgen mit dem „Unfall-Radar“ und dem „Rad-Radar“ weitere Themen. Dabei geht es vor allem darum, Stellen zu finden, an denen es oft zu Unfällen kommt, und das Miteinander von Autofahrern und Radfahrern zu verbessern.

Quelle: Brandenburg an der Havel – zur Originalmeldung

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