Bleckede: Schulzentrum soll für Millionen ausgebaut werden
Am Schulzentrum Bleckede (Landkreis Lüneburg, Niedersachsen) wird es in Zukunft hoffentlich wieder entspannter zugehen. Aktuell herrscht dort ein großer Raummangel. Das führt dazu, dass vier Klassen in Containern auf dem Schulhof unterrichtet werden müssen. Außerdem müssen vier Klassen des Gymnasiums in die benachbarte Kurt-Löwenstein-Schule ausweichen.
Um das Problem dauerhaft zu lösen, hat der Hochbauausschuss am Dienstag, den 25. August, grünes Licht für einen großen Umbau gegeben. Betroffen ist das Gebäude 3. Die Pläne sehen vor, das Haus komplett zu entkernen und ein zweites Obergeschoss aufzusetzen. So entstehen insgesamt bis zu 16 neue Räume: sieben allgemeine Unterrichtszimmer und neun Gruppenräume.
Besonders der Technikbereich soll davon profitieren, da neue Räume für Textil und Werk geschaffen werden. Zudem sollen die Zimmer moderner werden, besser schallisoliert und barrierefrei gebaut werden, damit alle Schüler problemlos Zugang haben. Die Außenhülle des Gebäudes aus dem Jahr 1977 bleibt erhalten, da sie baulich noch in einem guten Zustand ist. Auf dem neuen Dach soll eine Photovoltaikanlage installiert werden, um den Strombedarf der Schule zu decken. Geheizt wird weiterhin mit der vorhandenen Holzhackschnitzelheizung.
Das Ganze ist teuer: Die Kosten werden auf insgesamt 14,88 Millionen Euro geschätzt. Ein kleiner Teil davon, etwa 500.000 Euro für die Planung, kann noch vom aktuellen Kreistag beschlossen werden. Über die Summe für die eigentliche Umsetzung muss jedoch der neue Kreistag entscheiden, der am 13. September 2026 gewählt wird.
Ob das Projekt in dieser Form tatsächlich umgesetzt wird, klärt also die kommende Politik nach der Wahl.