Berlin erhöht Gebühren für landeseigene Friedhöfe
Wer in Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) einen landeseigenen Friedhof nutzt, muss künftig mehr bezahlen. Der Senat hat am 11. August 2026 beschlossen, die Gebührenordnung zum vierten Mal zu ändern. Zuvor hatte der Rat der Bürgermeister bereits am 28. Mai sein Okay zu dem Entwurf gegeben.
Betroffen sind unter anderem die Kosten für Bestattungen und die Bereitstellung von Feierhallen sowie weitere Leistungen auf den Friedhöfen. Laut der Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Ute Bonde, waren die Preise lange Zeit gleich geblieben. Die Friedhofsverwaltungen hatten steigende Kosten bisher durch Einsparungen beim Personal und beim Material ausgeglichen. Diese Reserven seien nun jedoch aufgebraucht, sodass eine Preiserhöhung nötig wurde.
Neben den höheren Kosten gibt es auch Änderungen bei der Abrechnung. Neue Vorgaben zur Umsatzsteuer wurden eingearbeitet und die gesamte Verordnung wurde überarbeitet. Damit sollen die Tarife für die Menschen klarer und leichter zu verstehen sein.
Die Stadt betont, dass die Gebühren für die landeseigenen Friedhöfe im Vergleich zu anderen Großstädten wie Hamburg oder Potsdam weiterhin niedriger bleiben.
Wie hoch die Gebühren für die einzelnen Leistungen nun genau ausfallen, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor.
Quelle: Berlin – zur Originalmeldung