Bensheim gibt Obst an städtischen Bäumen frei
In Bensheim (Landkreis Bergstraße, Hessen) ist es wieder so weit: Die Stadt erlaubt den Bürgern, Obst direkt von den städtischen Bäumen zu ernten. Damit die Früchte nicht einfach verrotten und ungenutzt verdirben, sind verschiedene Standorte für die Ernte freigegeben.
Wer mithelfen will, sollte jedoch auf die Menge achten. Es dürfen nur haushaltsübliche Mengen mitgenommen werden, damit auch andere Menschen noch etwas vom Obst abbekommen. Zudem bittet die Stadt darum, vorsichtig mit den Bäumen umzugehen. Äste dürfen nicht abgebrochen werden. Wer an die Früchte in der Höhe will, sollte am besten eine Pflückhilfe mit einem Verlängerungsstab benutzen.
Ein wichtiger Hinweis gilt für die Sorten: Es handelt sich um alte regionale Sorten. Früher wurden diese oft für Most oder zum Schnapsbrennen verwendet. Deshalb sind einige der Früchte weniger gut für den direkten Verzehr geeignet.
Auch Privatpersonen können mitmachen. Wer Obstbäume auf dem eigenen Grundstück für andere freigibt, kann diese mit einem gelben Band markieren. Die Stadt Bensheim gibt dafür noch Restbestände an gelben Bändern ab. Diese kann man während der Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses abholen, solange der Vorrat reicht.
Ernten darf man an folgenden Stellen: In der Nähe des Soldatenfriedhofs, auf der Streuobstwiese an der Kreisstraße 31 Richtung Lorsch (gegenüber der Einfahrt zum Naturschutzzentrum) sowie am Meerbach zwischen der Heidelberger Straße und der Schwarzwaldstraße und weiter in Richtung Tongruben. Außerdem gibt es freigegebene Bäume in Fehlheim an der Rodauer Straße (beim Ortseingang von Rodau kommend) und in Zell an der Gronauer Straße gegenüber dem Weingut Götzinger.
Eine genaue Karte mit allen Standorten ist auf der Webseite der Stadt Bensheim unter der Rubrik „Leben in Bensheim“, dann bei „Klima, Umwelt & Energie“ und in der Kategorie „Umwelt“ zu finden.
Quelle: Bensheim – zur Originalmeldung