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Bennewitz blickt auf historische Dorfbescheibungen zurück

Die Gemeinde Bennewitz veröffentlicht alte Texte aus einem Lexikon vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Beschreibungen zeigen, wie die Dörfer vor über 200 Jahren aussahnen.

Die Gemeinde Bennewitz (Landkreis Leipzig, Sachsen) hat historische Texte aus einem alten Lexikon veröffentlicht. August Schumann schrieb zwischen 1814 und 1826 ein riesiges Werk mit 13 Bänden. Darin beschrieb er fast alle Orte im damaligen Königreich Sachsen.

In den Texten geht es vor allem darum, was die Dörfer damals ausgemacht hat. Schumann hielt fest, woher die Namen kamen und wo genau die Orte liegen. Er schrieb auf, wie viele Häuser es gab und ob es besondere Gebäude, Kirchen oder Denkmäler gab.

Ein Blick in die Geschichte von Deuben zeigt zum Beispiel, dass es 1814 etwa 206 Einwohner gab. Die Leute hielten damals 120 Kühe und 529 Schafe. In Grubnitz lebten 1816 etwa 68 Menschen. Nepperwitz war damals ein wichtiges Zentrum mit einer Mutterkirche und einer Schule. Auch über Leulitz und Rodersdorf gibt es detaillierte Angaben zu den damaligen Bewohnern und dem Landbesitz.

Die Texte stammen aus den ursprünglichen Bänden sowie aus späteren Ergänzungen. Sie bieten heute einen Einblick in den Alltag und die Struktur der Region zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Quelle: Bennewitz – zur Originalmeldung

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