Ausflugsziele in Böhmenkirch: Von Burgen bis zu Höhlen
Wer die Gemeinde Böhmenkirch (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg) besucht, findet eine Vielzahl an Zielen für einen Ausflug. Besonders geschichtsträchtig ist die Burg Ravenstein. Sie wurde etwa 1090 erbaut und gehört zu den ältesten Höhenburgen der Region. Noch heute sieht man die tiefen Gräben, die früher Angreifer abhalten sollten.
Auch für Naturfreunde gibt es viel zu sehen. Das Roggental ist ein enges Tal, durch das der Eyb-Bach fließt. Dort liegt die Obere Roggenmühle, die bereits um 1100 gebaut wurde. Heute kann man dort in der Gastwirtschaft schwäbische Spezialitäten und Forellen essen. In der Nähe befindet sich das Mordloch. Es ist die zweitlängste Höhle der Schwäbischen Alb und über vier Kilometer lang. Eine Sage erzählt, dass dort früher ein Mörder versteckt wurde.
Wer es lieber modern mag, kann den Wind & Wetter Erlebnispark besuchen oder zum Fernmeldeturm auf den Schnittlinger Berg fahren. Der Turm ist 130 Meter hoch und ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Für Interessierte gibt es dort auch eine Wetterstation, die ihre Wurzeln im Jahr 1936 hat.
Weiterhin gibt es religiöse und kulturelle Orte wie die St.-Vitus-Kirche, die nach einem Brand ab 1865 neu gebaut wurde, oder die Patrizkapelle. Wer Tiere mag, kann in der Straußenfarm Lindenhof vorbeischauen und im Hofladen Produkte wie Fleisch, Eier oder Leder kaufen.
Für Wanderer ist zudem das Magental bei Steinenkirch wieder geöffnet. Es ist ein Naturschutzgebiet und bietet eine wildromantische Route über zwei Kilometer Länge. Weitere Stopps sind die Galgenlinde, an der früher Urteile vollstreckt wurden, sowie die Hülben der Rauhen Wiesen, die besondere Pflanzen und Tiere anziehen.