Ausflugsziele in Böhmenkirch: Von Burgen bis Höhlen
Wer die Gemeinde Böhmenkirch (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg) besucht, findet viele Möglichkeiten für einen Ausflug. Besonders bekannt ist die Burg Ravenstein. Sie wurde vermutlich um 1090 erbaut und gehört zu den ältesten Höhenburgen in der Region. Wer dort spazieren geht, sieht noch heute die tiefen Gräben, die früher Angreifer abwehren sollten.
Auch für Naturfreunde gibt es viel zu sehen. Das Mordloch ist mit einer Länge von 4.320 Metern die zweitlängste Höhle der Schwäbischen Alb. Sie ist ein Labyrinth aus Gängen und Seen. In der Nähe liegt die Obere Roggenmühle, die schon um 1100 gebaut wurde. Dort gibt es heute eine Gastwirtschaft mit schwäbischen Gerichten und Forellen.
Wer es moderner mag, kann den Wind & Wetter Erlebnispark besuchen. Dort gibt es einen Infoparcours zu den Themen Energie und Wetter. Auf dem Schnittlinger Berg stehen zudem eine Wetterstation und ein 130 Meter hoher Fernmeldeturm, der ein weithin sichtbares Wahrzeichen ist.
Weitere Stopps sind die Straußenfarm Lindenhof mit eigenem Hofladen oder die Galgenlinde an der B 466, die früher als Gerichtsbaum diente. Für religiöse Besichtigungen stehen die neugotische St.-Vitus-Kirche, die Patrizkapelle sowie die 2007 neu gebaute Kolomankapelle in den Heidhöfen zur Verfügung.
Interessant ist zudem das Naturschutzgebiet der Rauhen Wiese mit seinen typischen Hülben sowie das wieder geöffnete Magental bei Steinenkirch, das sich gut für Wanderungen eignet.