Ammerbuch verbietet Grillen und offenes Feuer
In Ammerbuch (Landkreis Tübingen, Baden-Württemberg) ist es seit dem 5. August 2026 verboten, in der Natur Feuer zu machen. Die Gemeinde hat diese Entscheidung getroffen, weil es kaum regnet und die Wälder sowie Wiesen extrem trocken sind. Die Brandgefahr ist deshalb sehr hoch.
Das Verbot gilt für das gesamte Gemeindegebiet und bleibt so lange bestehen, bis die Gemeinde es wieder aufhebt. Verboten ist das Entzünden und Unterhalten von jedem offenen Feuer auf Wiesen, Grasflächen und anderen trockenen Flächen. Das betrifft vor allem Lagerfeuer, Feuerschalen und alle Arten von Grills. Egal ob Holzkohlegrill oder Einweggrill – wer diese auf gefährdeten Flächen nutzt, verstößt gegen die Regeln.
Besonders vorsichtig müssen sich die Menschen im Wald und in der Nähe von Waldstücken verhalten. Zwar ist das Rauchen im Wald gesetzlich sowieso vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten, doch die Gemeinde warnt jetzt ausdrücklich davor, Zigaretten oder Glutreste achtlos wegzuwerfen. Ein kleiner Funke könnte derzeit schnell einen großen Brand auslösen.
Die Gemeinde bittet alle Bewohner, verantwortungsbewusst zu handeln, um die Natur zu schützen. Wer einen Brand bemerkt oder verdächtigen Rauch sieht, soll diesen sofort über den Notruf 112 melden.
Die vollständige Allgemeinverfügung wurde bereits am 4. August auf der Homepage der Gemeinde unter den amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht.
Quelle: Ammerbuch – zur Originalmeldung