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Aachen: Bundespolizei stellt Sportwagen mit gefälschten Papieren sicher

Bei einer Kontrolle in Aachen entdeckten Beamte einen teuren Sportwagen auf einem Abschleppwagen. Die Papiere des Wagens waren gefälscht.

Am Montagmorgen hielten Beamte der Bundespolizei in Aachen (Nordrhein-Westfalen) einen Abschleppwagen an. Auf der Ladefläche stand ein hochwertiger Sportwagen, dessen Marktwert im fünfstelligen Bereich liegt.

Im Abschleppwagen saßen zwei Franzosen, ein 25-Jähriger und ein 61-Jähriger. Die beiden Männer gaben an, für eine Firma aus dem Ausland zu arbeiten. Als die Polizisten nach den Papieren fragten, legten sie französische Händlerkennzeichen und niederländische Zulassungsdokumente vor.

Bei der Prüfung der Unterlagen fiel den Beamten jedoch schnell auf, dass etwas nicht stimmte. Ein Teil der Dokumente war komplett gefälscht, ein anderer Teil war manipuliert worden. Zudem konnten die beiden Männer nicht erklären, woher der teure Wagen stammte oder wem er eigentlich gehörte.

Weil die Sache unklar war, rief die Bundespolizei die Autobahnpolizei hinzu. Diese leitete sofort ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung ein. Um Beweise zu sichern und den echten Besitzer zu finden, nahmen die Beamten den Sportwagen an sich.

Die beiden Männer durften ihre Reise erst einmal fortsetzen. Die Polizei ermittelt nun, woher das Auto kommt und wer die gefälschten Dokumente erstellt hat. Ob und inwieweit sich die beiden Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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