Herzogenrath: Zoll findet Kokain und Amphetamin im Auto
Am 6. Juli 2026 stoppten Beamte des Hauptzollamts Aachen ein Auto im grenznahen Raum bei Herzogenrath (Kreis Heinsberg, Nordrhein-Westfalen). Der Wagen war kurz zuvor von den Niederlanden nach Deutschland eingereist.
Als die Zöllner den Fahrer befragten, behauptete dieser, er habe keine Drogen, keine Waffen und kein Geld über 10.000 Euro dabei. Die Beamten glaubten ihm jedoch nicht. Es gab Hinweise, die gegen seine Aussagen sprachen, weshalb sie das Fahrzeug durchsuchten.
Im Laderaum des Wagens machten die Beamten dann einen großen Fund: Sie fanden mehr als zwei Kilo Kokain und fast zehn Liter flüssiges Amphetamin. Die Drogen wurden sofort sichergestellt.
Bei der Durchsuchung der Geldbörse des Mannes stießen die Zöllner auf eine weitere Entdeckung. In der Börse lag ein Personalausweis, der nicht dem Fahrer gehörte. Ein Abgleich mit den Datenbanken ergab, dass das Dokument als gestohlen gemeldet war. Wie der Mann an den fremden Ausweis gekommen ist, ist bislang nicht bekannt.
Der 37-jährige Deutsche wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, da er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben soll. Dass die Öffentlichkeit erst jetzt davon erfährt, hat taktische Gründe für die Ermittlungen.
Das Zollfahndungsamt Essen übernimmt nun die weiteren Untersuchungen. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.