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Zoll-Razzia in Frankfurt: Sechs Menschen festgenommen

In den Abendstunden suchten 30 Zöllner Restaurants und Sicherheitsfirmen in Frankfurt ab. Dabei kamen zahlreiche Verstöße gegen das Arbeitsrecht ans Licht.

Vom 29. bis zum 31. Juli 2026 war der Zoll in Frankfurt am Main (Hessen) im Großeinsatz. Insgesamt 30 Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zogen in den Abendstunden durch die Stadt. Ihr Ziel war es, in der Gastronomie und im Sicherheitsgewerbe genau hinzusehen. Die Zöllner prüften, ob die Angestellten korrekt bei der Sozialversicherung angemeldet sind und ob der Mindestlohn gezahlt wird. Außerdem suchten sie nach illegaler Beschäftigung und Betrug.

Insgesamt neun Betriebe wurden kontrolliert, darunter verschiedene Restaurants und Shisha-Bars. Auch das Sicherheitspersonal auf einer Großveranstaltung musste seine Papiere vorzeigen. Die Beamten befragten insgesamt 57 Menschen zu ihren Arbeitsverhältnissen. In 34 Fällen hatten die Zöllner den Verdacht, dass die Arbeiter nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren. Vier Menschen bekamen eine Verwarnung, weil sie ihren Ausweis nicht dabei hatten.

Besonders deutlich wurde der Einsatz bei sechs Menschen. Diese hielten sich illegal in Deutschland auf und wurden deshalb vorläufig festgenommen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Einsatz war eine große Zusammenarbeit verschiedener Behörden. Am ersten Tag halfen die Steuerfahndung und die Kassenprüfung des Finanzamtes Frankfurt mit. Später schloss sich die Landespolizei an. Am letzten Tag unterstützten zudem vier Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege vom Hauptzollamt Darmstadt die Kollegen.

Jetzt folgen die Nachermittlungen. Die Beamten gleichen die Daten der Arbeiter mit der Lohnbuchhaltung der Firmen ab und prüfen weitere Geschäftsunterunterlagen. Ob und inwieweit sich die betroffenen Arbeitgeber strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Hauptzollamt Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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