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Frankfurt-Weckesheim: Auto übersieht Zug an Bahnübergang

Eine Autofahrerin übersah am Donnerstagmittag in Weckesheim einen herannahenden Zug. Bei dem Zusammenstoß wurden drei Menschen leicht verletzt.

Es war kurz nach halb eins am Donnerstagmittag, als es in Frankfurt-Weckesheim (Hessen) an einem unbeschrankten Bahnübergang auf der Strecke 3741 krachte. Eine Frau steuerte ihren Wagen auf die Gleise zu, bemerkte den herannahenden Zug aber nicht. Sie versuchte, den Übergang zu überqueren, obwohl der Zug bereits kurz vor ihr war.

Der Lokführer bemerkte die Situation und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Trotz des Notstopps konnte er den Aufprall nicht mehr verhindern. Der Zug rammte das Auto.

Insgesamt drei Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Das waren die Insassen des PKW sowie ein Fahrgast im Zug. Dieser stürzte durch das plötzliche und harte Bremsen zu Boden. Weitere 40 Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Zug befanden, blieben unverletzt. Die Retter, die Landespolizei und die Bundespolizei waren schnell vor Ort, um den Unfall aufzunehmen und die Verletzten zu versorgen.

Die Bundespolizei nutzt den Vorfall nun für eine Warnung. Solche Unfälle an unbeschrankten Übergängen passieren immer wieder. Die Beamten fordern alle Autofahrer auf, an Bahnanlagen besonders aufmerksam zu sein und vorausschauend zu fahren, damit niemand in Gefahr gerät.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Fahrerin strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main – zur Originalmeldung

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