Frankfurt: Drei Menschen greifen Polizisten an
Am Dienstag kam es in Frankfurt (Hessen) zu drei verschiedenen Vorfällen, bei denen Menschen die Polizei angriffen oder sich wehrten. Insgesamt sechs Beamtinnen und Beamte zogen leichte Verletzungen aus den Einsätzen davon.
Am Vormittag gegen 10 Uhr fing es in der Elbestraße an. Dort sollte eine 27-Jährige festgenommen werden, weil sie zuvor jemanden körperlich verletzt haben soll. Die Frau wehrte sich gegen die Festnahme. Sie soll eine Beamtin mehrfach gezielt treten, zuerst beim Anlegen der Handschellen und dann noch einmal im Streifenwagen.
Am Abend, gegen 18:30 Uhr, gab es dann Ärger in einem Einkaufscenter in Enkheim. Ein 50-jähriger Mann hatte dort Hausverbot, wollte dies aber nicht akzeptieren. Als die Polizei ihn wegschicken wollte, griff er das Team an. Er schlug einem Beamten mit einer Kaffeepackung gegen den Kopf und versetzte einem anderen Polizisten einen Kopfstoß.
Spät in der Nacht, gegen 22:30 Uhr, kam es in der Niddastraße zum dritten Vorfall. Ein 55-jähriger Mann sollte die Fläche verlassen, da gegen ihn ein Platzverweis vorlag. Der Mann wehrte sich jedoch mit großer Kraft gegen die Beamten. Erst als mehrere Polizisten gemeinsam eingriffen, konnten sie ihn überwältigen und festnehmen.
Alle drei Menschen wurden festgenommen. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte beziehungsweise wegen tätlichen Angriffs verantworten. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung