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Zittau: Beinahe-Haft für polnischen Autofahrer

Bei einer Kontrolle auf der B 178n rettete ein dicker Geldbeutel einen 33-Jährigen vor dem Gefängnis.

Gegen 22:45 Uhr hielten Bundespolizisten am 17. August 2026 einen PKW mit polnischem Kennzeichen an. Die Kontrolle fand auf der B 178n bei Zittau (Landkreis Görlitz, Sachsen) statt.

Bei der Überprüfung der Insassen kam ein 33-jähriger Pole ins Visier der Beamten. Der Mann saß als Mitfahrer im Wagen. Die Polizei stellte fest, dass gegen ihn ein Urteil vom Amtsgericht Neustadt an der Weinstraße vorlag. Er war dort wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt worden.

Das Problem für den Mann: Er hatte eine Geldstrafe in Höhe von 1.033,23 Euro nicht bezahlt. Hätte er das Geld nicht aufgebracht, hätte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen absitzen müssen.

Die Situation klärte sich jedoch schnell. Der 33-Jährige konnte die gesamte Summe direkt vor Ort bezahlen. Damit war die Sache erledigt. Die Beamten ließen ihn ziehen, sodass er seine Reise fortsetzen konnte.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach – zur Originalmeldung

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