Zum Inhalt springen
newssofort.de

Zittau: Mann mit falschem Dokument kontrolliert

Ein 40-jähriger Mann aus Georgien hatte bei einer Kontrolle in Zittau ein Dokument dabei, das ihn nicht zur Einreise berechtigte.

Am 14. August 2026 kam es gegen 17:20 Uhr in Zittau (Landkreis Görlitz, Sachsen) zu einer Verkehrskontrolle. Beamte der Bundespolizei hielten einen PKW an und prüften die Papiere des Fahrers.

Am Steuer saß ein 40-jähriger Mann aus Georgien. Er zeigte den Polizisten seinen georgischen Reisepass und eine deutsche Fiktionsbescheinigung. Das Problem dabei: Diese Bescheinigung erlaubt es dem Mann zwar, in Deutschland zu wohnen, aber sie ist kein gültiges Dokument für die Ein- und Ausreise.

Wer mit einer solchen Bescheinigung die Grenze überquert, darf normalerweise nicht einfach wieder nach Deutschland einreisen. Da der Fahrer dieses Dokument für die Reise nutzte, griffen die Beamten durch. Sie nahmen die Fiktionsbescheinigung an sich und setzten ein Verfahren gegen den Mann ein.

Zudem forderten die Polizisten den Georgier auf, sich sofort bei der zuständigen Ausländerbehörde zu melden, um seinen Status zu klären. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, prüft nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Zittau

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Görlitz

Alle ansehen