Zittau: Bundespolizei nimmt Frau im Reisebus fest
Am Vormittag des 14. August hielten Bundespolizisten in Zittau (Landkreis Görlitz, Sachsen) einen Reisebus an. Der Bus kam aus dem Ausland und überquerte gerade die Grenze. Gegen 10:15 Uhr begannen die Beamten mit der Kontrolle der Passagiere.
Unter den Insassen befand sich eine 20-jährige Frau aus der Ukraine. Als die Polizisten ihre Dokumente prüften, zeigte sie zwar einen gültigen Reisepass vor. Allerdings fehlte ein wichtiges Dokument: Die junge Frau besaß weder ein Visum noch einen Aufenthaltstitel, der ihr den Aufenthalt in Deutschland erlaubt hätte.
Wegen der fehlenden Papiere nahmen die Beamten die Frau fest. Sie wurde offiziell angezeigt. Kurz darauf wurde sie aus dem Land gewiesen und zurück nach Polen geschickt.
Ob und inwieweit sich die Frau strafbar gemacht hat, klärt nun die zuständige Behörde. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach – zur Originalmeldung