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Zell führt neue Parkregeln in der Stadt ein

Muster des Garagennutzerausweises für Zell Mosel. Copyright und Urheber siehe Zell

In Zell (Mosel) ändert sich das Parken: Teile der Strecke werden kostenpflichtig, während die Altstadt für Bewohner reserviert bleibt.

In Zell (Mosel) gibt es neue Regeln für das Parken. Die Strecke von der Autobrücke bis zum Beginn von Merl kostet künftig Geld. Das gilt täglich zwischen 8 Uhr und 18 Uhr.

Ein Teil der Stadt bleibt jedoch vom Bezahlen befreit, ist aber nur für bestimmte Leute da. Im Altstadtbereich, also zwischen der Port und der Kirche oberhalb der Balduinstraße und Moselstraße, dürfen nur noch Menschen parken, die dort ihren ersten Wohnsitz haben.

Wer eine Parkkarte für das Jahr oder ein halbes Jahr möchte, kann diese jetzt digital über ein Online-Formular beantragen. Auf einer Karte können bis zu drei Autos eingetragen werden. Man kann die Karte also zwischen diesen Fahrzeugen hin- und herschieben, um Gebühren zu sparen. Wichtig ist: Jeder kann so eine Karte beantragen, man muss nicht zwingend dort wohnen oder arbeiten.

Wer seine Karte verliert oder Daten ändern will, muss aufpassen. Für eine neue Karte oder eine Änderung fallen 50 Euro Bearbeitungsgebühr an. In diesen Fällen hilft das Online-Formular noch nicht weiter. Man muss sich direkt an die Stadtverwaltung wenden oder eine E-Mail schreiben. Wer eine Änderung beantragt, muss die alte Karte bei der Abholung der neuen mitbringen, damit sie vernichtet werden kann.

Auch bei den Garagen gibt es eine Neuerung. Wer seine Garage wirklich als Stellplatz nutzt, kann bei der Stadtverwaltung einen speziellen Ausweis bekommen. So erkennen die Kontrolleure, dass das Auto vor der Garage auch wirklich dorthin gehört. Diesen Ausweis darf man nicht an andere Menschen weitergeben.

Zudem markiert die Stadt derzeit Parkstrecken und Parkboxen auf den Straßen. Dabei muss aber immer eine Breite von drei Metern frei bleiben. Das ist wichtig, damit die Feuerwehr und Rettungswagen, zum Beispiel die große Drehleiter, jederzeit durchkommen.

Die Stadt erklärt die Maßnahmen damit, dass sich das Wohn- und Einkaufsverhalten über die Jahre verändert habe. Vor allem in der Altstadt solle die Lebensqualität für die Bewohner gesichert werden, damit diese einen Parkplatz in ihrem Viertel finden.

Quelle: Zell – zur Originalmeldung

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