Friesenheim: Ort wurde 1638 fast komplett niedergebrannt
Die Geschichte von Friesenheim (Baden-Württemberg) war nicht immer friedlich. Besonders hart traf es den Ort während des Dreißigjährigen Krieges. Lange Zeit blieb die Region von den Kämpfen verschont, doch das änderte sich im Jahr 1638.
Am 7. August 1638 kam es zu schweren Kämpfen zwischen den kaiserlichen Truppen und den Soldaten von Bernhard von Weimar, der die Schweden abgelöst hatte. Bei diesen Auseinandersetzungen brannte der Ort aus. Das Feuer war so gewaltig, dass Friesenheim fast vollständig zerstört wurde.
Nur zwei Gebäude überstanden die Katastrophe: Die heutige evangelische Kirche und das Fachwerkhaus, das direkt daneben steht. Alles andere wurde in Schutt und Asche gelegt.
Heute ist von diesem Ereignis nur noch die historische Aufzeichnung in der Ortschronik geblieben. Die Gemeinde hat sich seitdem wieder aufgebaut und ist heute ein lebendiger Standort mit hoher Wohnqualität.