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Zell baut Museum digital in die ganze Stadt

Gruppenfoto anlässlich der Übergabe der Förderung für das Zeller Museumsprojekt. Copyright und Urheber siehe Zell

Die Stadt Zell bekommt über 760.000 Euro Förderung für ein modernes Museumsprojekt. Die Geschichte der Stadt soll künftig digital im gesamten Ort erlebbar werden.

In Zell (Mosel, Rheinland-Pfalz) gibt es bald eine neue Art, die Stadt zu entdecken. Das bisherige Wein- und Heimatmuseum im Rathaus wird komplett umgebaut. Unter dem Namen „NOIAR – Auf Expedition mit der Zeller Schwarzen Katz“ entsteht ein dezentrales Stadtmuseum. Das bedeutet: Die Ausstellungen gibt es nicht mehr nur an einem Ort, sondern verteilt in der ganzen Stadt.

Das Museum im Rathaus bleibt zwar der wichtigste Punkt. Dort soll das Thema Wein und die Marke „Zeller Schwarze Katz“ mit virtuellen Medien interaktiv gezeigt werden. Aber es geht noch weiter: Überall im Stadtgebiet werden Erlebnisstationen aufgebaut. Besucher können so an historischen Orten oder direkt in den Weinbergen digitale Infos abrufen. Sogar Gebäude, die es heute gar nicht mehr gibt, sollen digital wieder sichtbar gemacht werden.

Das Ganze funktioniert über einen intelligenten Guide mit Augmented Reality. Die App führt die Gäste durch die Stadt und vernetzt die verschiedenen Stationen. So können die Besucher die Geschichte dort erleben, wo sie früher wirklich passiert ist.

Für dieses Vorhaben erhält die Stadt eine Förderung von insgesamt 764.344,65 Euro. Das Geld kommt zum einen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (359.691,60 Euro) und zum anderen aus Landesmitteln (404.653,00 Euro). Insgesamt kostet das Projekt rund 899.000 Euro.

Am 16. April 2026 wurde der offizielle Bescheid überreicht. Staatssekretärin Petra Dick-Walther übergab das Dokument an Bürgermeister Hans-Peter Döpgen. Die Umsetzung des Projekts ist für den Zeitraum von 2026 bis 2028 geplant.

Quelle: Zell – zur Originalmeldung

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