Witten: Nachtigallbrücke bis Jahresende gesperrt
Seit dem 27. Juli ist die Nachtigallbrücke in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen) für den Verkehr gesperrt. Eigentlich sollten die Arbeiten erst im September beginnen, doch die Baufirma konnte den Termin vorziehen. Damit auch genug Platz für das Baumaterial ist, wurde ein Teil des Parkplatzes an der Nachtigallstraße ebenfalls dichtgemacht.
Die Brücke soll nun zum sogenannten „Tor zum Ruhrtal“ umgebaut werden. Bisher war der Weg vom Ruhrdeich zum Muttental, dem Bergbaurundweg oder dem LWL Museum Zeche Nachtigall eher versteckt. Das soll sich ändern: Eine große, orangefarbene Stahlskulptur, die wie ein Bergbaustollen aussieht, soll den Zugang markieren. Zudem wird der Weg asphaltiert und eine neue Plattform auf der Brücke gebaut, von der aus man die Ruhrauen überblicken kann.
Wer jetzt unterwegs ist, muss einen Umweg in Kauf nehmen. Die Umleitung führt über die Ruhrbrücke in Bommern. Radfahrer können im Sommer alternativ die Ruhrtal-Fähre nutzen, um auf die andere Seite zu kommen.
Die Arbeiten an der Brücke sollen voraussichtlich Anfang Dezember fertig sein, die gesamte Sperrung ist jedoch bis zum Ende des Jahres angekündigt. Mitte August geht es dann an der gegenüberliegenden Seite der Ruhr weiter. Dort wird an der ehemaligen Kohlenniederlage eine neue, barrierefreie Rampe sowie ein Aussichtspunkt und eine neue Beleuchtung installiert.
All diese Maßnahmen sind Teil der Vorbereitungen für die IGA 2027 unter dem Motto „Zukunft.Blüht.in.Witten.“. Bis zum Start der Gartenschau im April 2027 sollen weitere Projekte, wie das Ruhrfenster Mühlengraben und die Erneuerung des Ruhrtalradwegs, fertiggestellt werden. Aktuelle Infos gibt es auf der Webseite der Stadt unter dem Stichwort „IGA 2027“.
Quelle: Witten – zur Originalmeldung