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Winnenden: Rettungshubschrauber fliegt wegen Kränen anders

Copyright und Urheber siehe Winnenden

Bauarbeiten am Rems-Murr-Klinikum zwingen die Luftrettung zu neuen Routen. So ändern sich die Flugwege in Winnenden bis Ende 2028.

In Winnenden (Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg) müssen Rettungshubschrauber vorübergehend andere Wege zum Landeplatz des Rems-Murr-Klinikums nehmen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die neuen Routen genehmigt. Der Grund sind große Kräne bei verschiedenen Bauprojekten in der Umgebung. Die Kräne ragen so hoch in den Luftraum, dass die Hubschrauber dort nicht mehr sicher fliegen könnten.

Damit der Landeplatz trotzdem für Notfälle offen bleibt, wurde die Flugroute in zwei Phasen unterteilt. Die westliche Route bleibt dabei immer gleich. Nur wer aus Osten kommt oder dorthin fliegt, spürt die Änderung.

In der ersten Phase, die voraussichtlich bis Ende September 2026 dauert, fliegt der Hubschrauber geradlinig an und ab. Das ist nötig, weil am Haus P des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) im Klinikum Schloss Winnenden ein Kran steht. Gleichzeitig wird am Haus D des Rems-Murr-Klinikums südlich vom Landeplatz gebaut.

Sobald der Kran am Haus P weg ist, beginnt die zweite Phase. Das ist voraussichtlich ab November 2026 der Fall. Dann fliegt der Hubschrauber aus Osten an, schwenkt aber kurz vor dem Landeplatz nach Nordosten oder Südwesten ab. Diese Route wird voraussichtlich bis Ende 2028 genutzt, bis auch die Arbeiten am Haus D abgeschlossen sind. Danach gelten wieder die alten Wege.

Die Stadt und das Regierungspräsidium haben auch den Lärm geprüft. Es wird nicht erwartet, dass die Anwohner deutlich mehr Lärm hören. Nachtflüge sind ohnehin sehr selten. Im Jahr 2019 gab es zum Beispiel nur drei solcher Flüge in der ganzen Nachtzeit.

Die Genehmigung gilt offiziell bis zum 31. Dezember 2028 oder bis die Kräne abgebaut sind. Wer die genauen Unterlagen sehen will, kann diese auf der Internetseite der Stadt Winnenden unter www.winnenden.de/luftverkehr finden. Bei Fragen ist Markus Schlecht unter der Telefonnummer (07195) 13-160 oder per E-Mail erreichbar.

Quelle: Winnenden – zur Originalmeldung

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