Winnenden: Über 2.000 Temposünder im Juli geblitzt
In Winnenden (Rems-Murr-Kreis, Baden-Württemberg) hat die Stadtverwaltung im Juli eine große Jagd auf Temposünder gemacht. Mit festen Blitzersäulen in der Waiblinger Straße und einem mobilen Blitzerfahrzeug wurden insgesamt über 2.000 Verkehrsverstöße registriert.
Der mobile Blitzer war im ganzen Stadtgebiet im Einsatz. An 16 verschiedenen Stellen gab es insgesamt 19 Kontrollen. Die Beamten starteten meist zwischen 6 und 7.30 Uhr und waren bis maximal 20.30 Uhr im Einsatz. Allein bei diesen mobilen Messungen wurden 1.950 Verstöße festgestellt. Besonders viele Probleme gab es in der Stuttgarter Straße, wo 549 Verstöße gemessen wurden. In der Weinstraße war die Quote hoch: Hier wurden 20,85 Prozent der gemessenen Fahrzeuge geblitzt.
Auch die festen Blitzer in der Waiblinger Straße lieferten Ergebnisse. Hier geht es der Stadt vor allem darum, den Lärm für die Anwohner zu senken. Zwar gab es hier weniger Verstöße, aber dafür einige heftige. In Fahrtrichtung Innenstadt wurde ein Auto mit einer Überschreitung von 47 km/h über dem Limit erwischt. Für die Fahrerin wird es teuer: Sie muss mit rund 430 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Sollte die Behörde nachweisen können, dass die Fahrerin absichtlich so schnell gefahren ist, verdoppelt sich das Geldstrafmaß.
Die Stadtverwaltung betont, dass viele Bürger in Sprechstunden gewünscht haben, dass der mobile Blitzer an verschiedenen Stellen aufgestellt wird. Jetzt, wo das neue Schul- und Kindergartenjahr beginnt, warnt die Stadt erneut. Vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen müsse man besonders aufpassen und rücksichtsvoller fahren.
Ob weitere Kontrollen in diesem Umfang geplant sind, wurde nicht mitgeteilt. Die Ermittlungen zu den einzelnen Verstößen dauern an.
Quelle: Winnenden – zur Originalmeldung