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Westerburg und Hachenburg bauen gemeinsame Wasserleitung

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Die beiden Verbandsgemeinden schließen sich zusammen, um die Trinkwasserversorgung krisenfest zu machen. Eine neue Leitung soll die Region absichern.

Die Verbandsgemeinden Westerburg und Hachenburg (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) gehen beim Thema Trinkwasser einen gemeinsamen Weg. Am 17. August 2026 haben beide Verwaltungen einen Vertrag unterschrieben, um die Wasserversorgung in der Region langfristig zu sichern. Das Ziel ist es, auch in sehr trockenen Zeiten genug Wasser für alle Bürger zu haben.

Das Herzstück der Kooperation ist eine neue Verbindungsleitung. Diese wird etwa 7,4 Kilometer lang sein. Sie schließt die Lücke zwischen zwei geplanten Hochbehältern in Langenhahn und Lochum. Künftig fließen so täglich zwischen 400 und 800 Kubikmeter Trinkwasser von Westerburg in das Netz von Hachenburg.

Die Zusammenarbeit funktioniert in beide Richtungen. Wenn es in Westerburg Engpässe gibt, kann im Notfall auch Wasser in die Gegenrichtung geliefert werden. So helfen sich die Nachbarn gegenseitig aus.

Bevor der Vertrag unterschrieben wurde, haben die Werkleiter Jörg Pfaff aus Westerburg und Thomas Welters aus Hachenburg die Wasserqualität geprüft. Die Labortests zeigten, dass sich die Wässer beider Gebiete problemlos mischen lassen.

Der Vertrag läuft zunächst für 30 Jahre. Das gibt beiden Gemeinden Sicherheit bei den hohen Investitionskosten. Die Ortsgemeinden Bellingen und Langenhahn haben dem Bau der Leitung auf ihren Grundstücken bereits zugestimmt. Damit kann der Bau nun zügig starten.

An der Unterzeichnung in der Verwaltung von Westerburg nahmen Bürgermeister Markus Hof, der Erste Beigeordnete von Hachenburg, Marco Dörner, sowie die beiden Werkleiter teil.

Quelle: Ailertchen – zur Originalmeldung

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