Weisenbach feiert langjährige Partnerschaften mit Sachsen und Italien
Weisenbach (Landkreis Rastatt, Baden-Württemberg) blickt auf zwei besondere Partnerschaften zurück, die weit über reine Verträge auf dem Papier hinausgehen.
Die Verbindung zur Gemeinde Kriebstein in Sachsen begann im Jahr 1990, kurz nachdem die Mauer gefallen war. Damals boten viele Gemeinden aus Baden-Württemberg den sächsischen Nachbarn Hilfe bei der Verwaltung an. Den Kontakt in Kriebstein stellte der Weisenbacher Unternehmer Berndt Niethammer her. Er hatte durch die Papierfabrik Kübler & Niethammer familiäre Wurzeln in der sächsischen Gemeinde. Aus dieser Unterstützung ist über die letzten 35 Jahre eine lebendige Partnerschaft gewachsen, in der viele persönliche Freundschaften entstanden sind.
Auch nach Süden führt ein wichtiger Weg: Seit 25 Jahren ist Weisenbach mit San Costanzo in Italien verbunden. Diese Partnerschaft entstand bei der Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Rastatt und der Region Pesaro e Urbino. Bürgermeister Toni Huber suchte bereits 1997 mit einer Gruppe vor Ort nach einer passenden Gemeinde. Man wurde in San Costanzo fündig. Die Partnerschaft wurde dann im Jahr 2000 in Italien und 2001 in Weisenbach offiziell besiegelt. Auch diese Verbindung gilt heute als sehr aktiv.
Damit die Kontakte nicht einschlafen, gibt es ein festes Programm. Die Gemeinde und ein spezieller Arbeitskreis organisieren jedes Jahr zwei bis drei Veranstaltungen mit den Partnerorten.
Quelle: Weisenbach – zur Originalmeldung