Rastatt bewirbt sich um Landesgartenschau 2032
Rastatt (Baden-Württemberg) will im Jahr 2032 Gastgeber einer Landesgartenschau werden. Für dieses Vorhaben hat die Stadt eine breite Front an Unterstützern mobilisiert. Von Politikern über Unternehmer bis hin zu bekannten Persönlichkeiten wie dem Moderator Frank Elstner und dem Pianisten Frank Dupree sprechen sich viele für die Bewerbung aus.
Die Befürworter sehen in der Gartenschau eine riesige Chance, die Stadt attraktiver zu machen. Besonders der Stadtpark mit seinem See und die Murg bieten laut Gemeinderat Joachim Fischer große Potenziale. Der See solle aus seinem Dornröschenschlaf geweckt und zu einem echten Ort für die Erholung der Bürger ausgebaut werden. Auch die Murg solle stärker für die Menschen geöffnet werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kosten. Mehrere Ortsvorsteher, darunter Klaus Föry und Mathias Köppel, weisen darauf hin, dass man durch die Landesgartenschau Fördermittel bekommt. Damit könnten Flächen aufgewertet werden, die die Stadt aus eigener Kraft finanziell nicht stemmen würde. So steht etwa die Entwicklung eines ökologischen Wohnquartiers auf dem Gelände Merzeau im Gespräch.
Auch die Wirtschaft und regionale Partner ziehen mit. Das Werk von Mercedes-Benz sieht Chancen für den Ausbau des Radwegnetzes, während das THW Rastatt seine Erfahrung bei Großveranstaltungen einbringen will. Bürgermeister aus den Nachbarorten wie Loffenau, Gernsbach oder Iffezheim betonen, dass ein solches Event nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Region einen Schub geben würde.
Ob die Bewerbung Erfolg hat und Rastatt im Jahr 2032 tatsächlich die Landesgartenschau ausrichten darf, wird sich in den kommenden Entscheidungsprozessen zeigen. Weitere Details zum genauen Konzept der Bewerbung liegen bislang nicht vor.
Quelle: Rastatt – zur Originalmeldung