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Landkreis Rastatt: Plastiktüten-Verbot für die Biotonne

Die Mitglieder des „Expertenausschuss Rhein“ stehen vor dem Landratsamt Rastatt. Foto: Ramona Heck/LRA Copyright und Urheber siehe Landkreis Rastatt

Ab 2026 dürfen sogenannte kompostierbare Kunststoffbeutel nicht mehr in den Biomüll. Der Abfallbetrieb warnt vor Plastikresten in der Anlage.

Wer im Landkreis Rastatt (Baden-Württemberg) seinen Biomüll in Plastiktüten verpackt, muss bald umstellen. Ab dem 1. Januar 2026 gilt ein striktes Verbot für „kompostierbare“ Kunststoffbeutel in der Biotonne. Viele andere Kreise in Deutschland haben diese Regelung bereits eingeführt.

Der Grund für das Verbot ist simpel: Die Beutel zersetzen sich in der Vergärungsanlage für Bioabfälle nicht schnell genug. Am Ende bleiben Plastikrückstände im Kompost zurück, was die Qualität des Endprodukts verschlechtert. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) informiert deshalb bereits jetzt darüber, was stattdessen genutzt werden kann.

Die Experten raten zu einfachen Alternativen. Geeignet sind unbeschichtete Papiertüten, normales Zeitungspapier oder Bäckertüten, solange diese keine Sichtfolie aus Plastik haben.

Neben dem Müll-Thema gibt es im Landkreis weitere Neuigkeiten. In Bühl öffnet die Imkerei Cum Natura am Sonntag, den 28. September, von 13 bis 17 Uhr ihre Türen. Im Rahmen der Aktion „Gläserne Produktion“ können Interessierte in der Straße Am Froschbächle 17 hinter die Kulissen des Betriebs schauen. Das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes lädt dazu ein.

Zudem gibt es einen Wechsel im Forstwesen. Dietmar Wetzel geht nach 39 Jahren in den Ruhestand. Er leitete das rund 1200 Hektar große Forstrevier Weisenbach. Zum 1. Oktober übernimmt Eric Gottschling die Leitung. Wetzel betreute über fast vier Jahrzehnte den Wald in Weisenbach sowie Teile des Stadtwaldes Gernsbach und den Stiftswald der katholischen Kirchengemeinde Weisenbach.

Auch für Autofahrer gibt es eine wichtige Info: Die Sanierung der Kreisstraße K 3705 von Gaggenau-Ottenau nach Sulzbach hat am 1. September begonnen. Das Straßenbauamt weist darauf hin, dass die Arbeiten in mehreren Schritten ablaufen. Je nach Zustand des Untergrunds oder bei schlechtem Wetter kann sich der Zeitplan noch verschieben.

Quelle: Landkreis Rastatt – zur Originalmeldung

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