Weil am Rhein: Gesuchter Mann aus der Schweiz überstellt
Die Flucht endete am Freitagmorgen. Am Autobahngrenzübergang in Weil am Rhein (Baden-Württemberg) übergaben die Schweizer Behörden einen 31-jährigen griechischen Staatsangehörigen an die Bundespolizei. Der Mann war europaweit gesucht worden.
Die Liste der Vorwürfe ist lang. Gegen den Mann lag ein europäischer Haftbefehl wegen insgesamt 26 Straftaten vor. Er soll unter anderem mit Drogen gehandelt und Steuern hinterzogen haben. Zudem war er ohne Führerschein gefahren.
Eigentlich hätte der Mann seine Strafe schon längst antreten müssen. Vor einem Jahr entzog er sich jedoch dem Zugriff der Justiz und floh ins Ausland. Daraufhin hatte das zuständige Landgericht den Haftbefehl ausgestellt.
Nach der Übergabe an der Grenze brachten die Beamten der Bundespolizei den Mann direkt in eine Justizvollzugsanstalt. Dort muss er nun seine restliche Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten absitzen.
Ob es gegen den Mann noch weitere Verfahren gibt, ist nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein – zur Originalmeldung