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Waldeck bekommt eigene Managerin für den Klimaschutz

Die Stadt Waldeck will beim Umweltschutz Gas geben. Seit Juli unterstützt eine neue Expertin die Stadt dabei, CO2 einzusparen.

In Waldeck (Hessen) gibt es seit dem 1. Juli eine neue Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Klima. Nora Eifert ist als Klimaschutzmanagerin gestartet. Sie soll dafür sorgen, dass die Stadt einen vernünftigen Plan gegen die Erderwärmung bekommt.

Die Stelle ist erst einmal auf zwei Jahre befristet. Bezahlt wird das Ganze über eine Förderung des Bundesministeriums für Umwelt. In den ersten 18 Monaten geht es vor allem darum, ein Konzept zu erstellen. Danach sollen die ersten echten Maßnahmen in der Stadt umgesetzt werden.

Frau Eifert bringt Erfahrung mit: Sie hat Anthropologie studiert und war schon im Naturschutz und in der Umweltbildung tätig. Zudem hat sie eine Weiterbildung zur Koordinatorin für Klimaschutz gemacht. Jetzt arbeitet sie im Bauamt eng mit den Landschaftsarchitekten und Bauingenieuren zusammen.

Zuerst muss die Managerin schauen, wo die Stadt überhaupt steht. Sie prüft, wie viel Energie verbraucht wird und wie die Gebäude in Waldeck beschaffen sind. Auf dieser Basis wird dann überlegt, wie man CO2 einsparen kann – egal ob bei den Häusern, im Verkehr oder in der Wirtschaft.

Bürgermeister Nicolas Havel betont, dass es nicht um Verbote gehen soll. Stattdessen will die Stadt gemeinsam mit den Bürgern, Vereinen und Firmen Lösungen finden, die auch wirklich in Waldeck funktionieren. Wer Ideen hat, soll sich aktiv einbringen.

Ein erster Termin für die Bürger ist bereits in Planung: Die Stadt bereitet einen Informationsabend zum Thema Wärmepumpen vor. Wann genau dieser stattfindet, wird noch bekannt gegeben.

Quelle: Waldeck – zur Originalmeldung

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