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Waldbrand in Serbien: Deutsche Helfer unterstützen

Zwei Feuerwehrleute stehen in Vordergrund, im Hintergrund ist ein Feuerwehrauto in einem Waldstück zu sehen. Copyright und Urheber siehe Bonn

Im Naturschutzgebiet Deliblatska Pescara kämpfen internationale Einheiten gegen ein großes Feuer. Einsatzkräfte aus Deutschland helfen den serbischen Behörden dabei.

In Serbien kämpfen Rettungskräfte gegen einen großflächigen Waldbrand im Naturschutzgebiet Deliblatska Pescara. In den letzten Tagen konnten die Flammen schrittweise zurückgedrängt werden. Jetzt geht es vor allem darum, das Gebiet zu kontrollieren, letzte Glutnester zu löschen und zu verhindern, dass das Feuer wieder auf unverbrannte Flächen überspringt.

Bei der Arbeit werden die serbischen Kräfte von internationalen Einheiten unterstützt. Unter ihnen sind Helfer aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die deutschen Teams suchen vor allem schwer zugängliche Bereiche ab. Dafür nutzen sie geländegängige Fahrzeuge, doch viele Abschnitte müssen sie zu Fuß ablaufen, weil das Gelände zu unwegsam ist. Insgesamt sind rund 20 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen dauerhaft vor Ort.

Ein wichtiger Teil der Strategie ist die Zusammenarbeit zwischen Boden und Luft. Die Helfer am Boden suchen kritische Stellen und markieren diese in einem digitalen System. Diese Infos gehen direkt an die Besatzungen der Löschhubschrauber, die dann gezielt Wasser abwerfen. Ein tschechisches Modul unterstützt dabei mit Hubschraubern. Umgekehrt melden die Piloten neue Rauchsäulen an die Teams am Boden, damit diese Entstehungsbrände schnell löschen können.

Damit die verschiedenen Nationen reibungslos zusammenarbeiten, gibt es Verbindungskräfte. Besonders die serbischen Ansprechpartner stehen den deutschen Führungskräften ständig zur Seite. So können Informationen schnell ausgetauscht und die Einsätze abgestimmt werden.

Wie lange die deutschen Einheiten noch im Einsatz bleiben, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Quelle: Bonn – zur Originalmeldung

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