Vulkaneifel: Landrätin dankt Feuerwehrleuten nach Brand-Wellen
In den vergangenen Wochen war im Landkreis Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz) viel los. Die lang anhaltende Trockenheit sorgte dafür, dass es immer wieder zu Bränden in Wäldern und auf Flächen kam. Die ehrenamtlichen Kräfte mussten nicht nur im eigenen Gebiet löschen, sondern halfen auch in anderen Landkreisen aus.
Die Liste der Einsätze ist lang: Zuerst rückten die Teams zu einem großen Waldbrand nach Traisen im Landkreis Bad Kreuznach aus. Ende Juli brannte es dann in Reichenbach im Landkreis Birkenfeld. Mitte August ging es weiter zu Bränden in Langenscheid (Landkreis Mayen-Koblenz), Büchel (Landkreis Cochem-Zell) und Bengel (Landkreis Bernkastel-Wittlich).
Für diese Fahrten nutzte der Landkreis spezielle Fahrzeuge für den Katastrophenschutz. Diese stehen bei den örtlichen Feuerwehren bereit. Sogar ein Waldbrandfahrzeug des Landes Rheinland-Pfalz, das in Daun stationiert ist, kam zum Einsatz.
Auch im eigenen Kreis gab es Stress. In Belgien (Hohes Venn) und in Nordrhein-Westfalen (Hürtgenwald) brannten große Flächen. Der Rauch zog über die Vulkaneifel, was viele Menschen beunruhigte. Die Leitstelle bekam massenhaft Notrufe, woraufhin die Feuerwehr die Gebiete kontrollieren musste. Zwischendurch gab es im Landkreis selbst kleinere Brände, die die Retter aber schnell im Griff hatten.
Landrätin Julia Gieseking und Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Markus Keppler bedanken sich nun bei allen Freiwilligen der Feuerwehr, vom DRK und vom THW. Die Helfer mussten oft neben ihrem Job und der Familie kurzfristig ausrücken.
Damit die Technik auch in Zukunft hält, investiert der Landkreis im Doppelhaushalt 2026/2027 insgesamt 1,9 Millionen Euro in neue Fahrzeuge und moderne Ausrüstung.
Die Verwaltung erinnert die Bürger zudem daran, selbst vorzusorgen. Wer Vorräte an Wasser und Essen hat und Warn-Apps wie NINA oder KATWARN auf dem Handy nutzt, hilft den Einsatzkräften, weil sie im Ernstfall nicht bei jeder Kleinigkeit ausrücken müssen.