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Tübingen saniert Kanäle in Hirschau und Unterjesingen

In zwei Tübinger Ortsteilen werden derzeit die Abwasserrohre repariert. Dank einer speziellen Technik bleiben die Straßen größtenteils offen.

Die Stadt Tübingen (Baden-Württemberg) lässt derzeit ihr Kanalnetz in den Ortsteilen Hirschau und Unterjesingen instand setzen. Zuvor wurden die Rohre mit Kameras überprüft, um die kaputten Stellen genau zu finden.

In Hirschau laufen die Arbeiten bereits. Eine Spezialfirma saniert dort die Kanäle im nördlichen Rittweg und in der Eichendorffstraße. Außerdem gibt es weitere Baustellen nördlich der Kingersheimer Straße, im Bereich zwischen dem Riedkelterweg und der Straße Im Öchle. Diese Maßnahmen dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2027 an.

Ab Mitte August geht es in Unterjesingen weiter. Dort stehen Sanierungen in der Brunnenhalde, der Unteren Straße und in der Jesinger Hauptstraße an.

Damit die Straßen nicht aufgerissen werden müssen, nutzt die Firma das sogenannte Schlauchliner-Verfahren. Dabei wird ein flexibler Schlauch aus Gewebe und Kunstharz in das alte Rohr geschoben. Mit Luftdruck wird er aufgestellt und anschließend mit Warmwasser oder UV-Licht gehärtet. So entsteht ein stabiles neues Rohr innerhalb des alten.

Für die Anwohner bedeutet das: Die betroffenen Straßen müssen nicht gesperrt werden. Der Verkehr wird einfach an den Baustellen vorbeigeführt. Je nachdem, wie groß der Schaden ist, dauern die Arbeiten an einer Stelle nur ein paar Stunden oder einige Tage.

Quelle: Tübingen – zur Originalmeldung

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