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Troisdorfer Städtepartnerschaftsverein besuchte Nordengland

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Über 20 Mitglieder des Troisdorfer Vereins reisten im August in die Partnerstadt Redcar & Cleveland, um die Freundschaft zu pflegen.

Die Reise begann am Flughafen von Newcastle. Dort wurden die Gäste aus Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) von der Bürgermeisterin von Redcar & Cleveland, Ceri Cawley, und der Vorsitzenden des dortigen Partnerschaftsvereins, Rosemary Hicks, empfangen. Auch Troisdorfs Bürgermeister Alexander Biber war bei dem ersten Treffen im Rathaus dabei.

Insgesamt sechs Tage hielten sich die mehr als 20 Teilnehmer in Nordengland auf. Die meisten schliefen in Gastfamilien, einige wählten ein Hotel direkt an der Nordseeküste in Redcar. Ein Samstag stand komplett im Zeichen der persönlichen Kontakte: Die Gäste unternahmen Ausflüge mit ihren Gastgebern oder erkundeten die Region auf eigene Faust.

Das Programm bot viele kulturelle Höhepunkte. Die Gruppe besuchte die Hafenstadt Whitby, wo sie das Museum im Haus von James Cook besichtigte. Whitby ist zudem bekannt als Ort, der den Autor Bram Stoker für seine Dracula-Geschichte inspirierte. Die Ruinen der Whitby Abbey hinterließen ebenfalls einen starken Eindruck.

Weiter ging es in den Westen Englands zum Lake Windermere, dem größten See des Landes, wo die Gruppe eine Bootsfahrt machte. Gegen Ende der Reise führte der Weg durch den North York Moor Nationalpark in das kleine Dorf Hutton-le-Hole. Dort besuchten die Reisenden das Ryedale Folk Museum, das einen Einblick in das England des 19. Jahrhunderts gibt.

Zum Abschluss gab es eine große Feier. Der Vorsitzende des Troisdorfer Vereins, Heinz-Peter Albrings, erinnerte in seiner Rede an die Gründung von Nordrhein-Westfalen vor 80 Jahren sowie an die Partnerschaft mit Redcar & Cleveland, die seit über 35 Jahren besteht. Als besonderes Geschenk überreichte er drei riesige Schokoladentafeln der Konditorei Ley aus Spich. Die Tafeln wogen jeweils 2,5 Kilogramm und waren mit der Aufschrift „1946 – 2026 – 80 years. UK -NRW Thank you“ sowie den Wahrzeichen Burg Wissem und dem Edward VII. Memorial Clock Tower verziert.

Albrings betonte, dass die direkten Treffen zwischen den Menschen die Basis für ein friedliches Europa seien und die Freundschaft zwischen den Städten auch für die Zukunft gesichert werden solle.

Quelle: Troisdorf – zur Originalmeldung

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