Troisdorf lädt zum Tag des offenen Denkmals ein
In Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) gibt es rund um den Tag des offenen Denkmals ein besonderes Programm. Unter dem Motto „Netzwerke: Denkmal & Infrastruktur“ stellt der neugegründete Verein Rote Kolonie e. V. die Geschichte des Viertels vor. Die Siedlung entstand 1913, als Menschen aus Köln-Kalk hierherzogen. Damals wie heute prägen die Straßen, der Kindergarten, der Konsum und die Kneipen das Bild der Kolonie.
Das Programm startet am Samstag, den 12. September 2026. Um 17 Uhr gibt es eine Führung durch das Viertel mit Christine Siefer vom Heimat- und Geschichtsverein. Treffpunkt ist die Roonstraße 28. Wer mitkommen möchte, muss sich per E-Mail an [email protected] oder unter der Telefonnummer 0 22 41/16 80 652 anmelden.
Später am Abend wird es kulinarisch und kulturell. Ab 18:30 Uhr bietet das Restaurant Rihla Mediterranea in der Hans-Böckler-Str. 22 ein Menü an, das eine Reise ums Mittelmeer verspricht. Um 19:30 Uhr folgt im Saal des ehemaligen „Haus Musolff“ (heute Rihla Mediterranea) ein Film über die Geschichte der Roten Kolonie von 1913 bis 2024. Da nur 40 Plätze frei sind, ist eine Anmeldung bei [email protected] oder telefonisch unter 0 22 41/80 60 97 (Thea Boy) nötig.
Am Sonntag, den 13. September 2026, wird es lebendig. Von 10 bis 16 Uhr findet ein Garagenflohmarkt statt, an dem sich die Bewohner beteiligen. Wer selbst Dinge verkaufen möchte, kann sich unter [email protected] anmelden. Gleichzeitig gibt es in der Roonstraße zwischen den Häusern 21 und 25 einen Infostand des Vereins Rote Kolonie. Die neun Gründungsmitglieder haben den Verein am 27. April 2026 ins Leben gerufen, um die Heimatpflege und das Brauchtum zu fördern. Wer durch das Viertel spaziert, findet zudem Plakate, die über die einzelnen Gebäude informieren.
Quelle: Troisdorf – zur Originalmeldung