Trierer Feuerwehr hilft bei Waldbrand in Reichenbach
Am Donnerstagabend wurde es ernst in Reichenbach (Kreis Birkenfeld). Dort wütete ein Waldbrand, sodass die lokalen Feuerwehren Hilfe aus der Region brauchten. Die Integrierte Leitstelle Trier rief deshalb die sogenannte überörtliche Hilfe an. Insgesamt 45 Einsatzkräfte aus Trier rückten aus. Das waren Leute von der Berufsfeuerwehr sowie aus den freiwilligen Wehren von Olewig, Kürenz, Pfalzel, Ehrang und Biewer.
Bereits vor dem großen Aufgebot waren sieben erfahrene Führungskräfte der Berufsfeuerwehr nach Reichenbach gefahren, um dort bei der Leitung des Einsatzes zu helfen. Insgesamt bildeten die Retter aus Trier und den Landkreisen Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel einen großen Verband. Rund 150 Leute und mehr als 30 Fahrzeuge waren im Einsatz.
Der Ablauf war genau geplant: Alle Einheiten trafen sich zuerst an der Raststätte Hochwald West. Von dort aus fuhren sie im Konvoi gemeinsam zum Brandort. In der Nacht mussten die Feuerwehrleute vor allem mühsame Nachlöscharbeiten erledigen. Sie suchten in schwer zugänglichem Gelände nach Glutnestern und löschten diese aus, um einen erneuten Brand ausbrechen zu lassen.
Interessant ist, dass die Einsatzkräfte genau an diesem Ort bereits am 20. Juni eine Übung zur Bekämpfung von Waldbränden absolviert hatten. Das Training scheint geholfen zu haben, da die Zusammenarbeit im Großverband reibungslos funktionierte.
Geplant war der Einsatz für maximal 24 Stunden. Am Freitagmorgen konnten bereits die ersten Einheiten aus Trier die Heimreise antreten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Trier – zur Originalmeldung