Neuer Baum festigt Freundschaft zwischen Trier-Olewig und Barr
In der französischen Gemeinde Barr (Elsass) gibt es einen neuen Blickfang auf der Festwiese im Klostergarten. Oberbürgermeister Wolfram Leibe hat der Gemeinde eine Kobus-Magnolie geschenkt. Die Pflanze ist klimaresistent und wird später etwa acht bis zehn Meter hoch wachsen. Im Frühjahr wird sie viele weiße Blüten tragen.
Zur offiziellen Übergabe reiste die Bürgermeisterin von Barr, Nathalie Kaltenbach, mit einer Delegation nach Trier (Rheinland-Pfalz). Der Besuch passte gut in den Zeitplan, denn die Gruppe war ohnehin anlässlich der Krönung der Weinkönigin in der Moselstadt zu Gast.
Die Freundschaft zwischen dem Trierer Ortsteil Olewig und Barr ist alt und besteht bereits seit 1963. Angefangen hat alles als ein Netzwerk zwischen den Winzern beider Orte. Heute machen aber auch die Ortsvereine und die Freiwillige Feuerwehr mit und halten den Austausch lebendig.
Ein ähnliches Zeichen gibt es bereits in die andere Richtung: Am Ortseingang von Olewig steht seit 16 Jahren ein großer Nussbaum, den Barr damals geschenkt hatte. Laut Winzer Peter Terges trägt der Baum regelmäßig große Früchte.
Damit die Symbolik vollständig ist, gibt es noch einen weiteren Plan. Oberbürgermeister Leibe kündigte an, dass nun auch in Barr selbst ein Baum gepflanzt wird. Diesen stiftet die Stadt gemeinsam mit dem Ortsbeirat, um die Partnerschaft auch dort sichtbar zu machen.
Quelle: Trier – zur Originalmeldung