Trier prüft Wege im Karl-Marx-Viertel
In Trier (Rheinland-Pfalz) soll es für Menschen zu Fuß angenehmer werden. Unter dem Motto „Gut zu Fuß in Trier“ untersucht die Stadt derzeit, wo es im Karl-Marx-Viertel Probleme gibt. Im Fokus stehen vor allem die Wege von der Römerbrücke zum neuen Bahnhaltepunkt Trier-West sowie die Karl-Marx- und die Brückenstraße. Da mehr Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen, werden diese Wege immer wichtiger.
Es geht um ganz praktische Dinge: Sind die Ampeln richtig eingestellt? Gibt es genug Bänke zum Ausruhen? Ist die Beleuchtung gut genug oder gibt es Hindernisse, die den Weg versperren? Gemeinsam mit Bürgern, Politikern und Verbänden will die Stadt Lösungen finden, um das Viertel attraktiver zu machen.
Ursprünglich sollten die Rundgänge schon im Juni stattfinden, doch die Hitze machte einen Strich durch die Rechnung. Nun ist der Termin für Donnerstag, den 20. August, festgesetzt. Es gibt zwei verschiedene Touren, an denen jeder teilnehmen kann:
Die erste Tour startet von 16 bis 18 Uhr an der Westseite der Römerbrücke, direkt am Media-Forum in der Luxemburger Straße 1. Hier wird auch Baudezernent Dr. Thilo Becker sowie Staatssekretär Daniel Stich vom Landesministerium dabei sein.
Die zweite Tour findet von 18.45 bis 20.45 Uhr statt. Treffpunkt ist diesmal der Heuschreckbrunnen an der Ecke Fleischstraße und Stresemannstraße. Diese Runde endet schließlich in der Bollwerkstraße.
Das Ganze wird vom Land Rheinland-Pfalz bezahlt und vom Fachbüro VIA moderiert. Was bei den Spaziergängen herauskommt, wird am Montag, den 19. Oktober, in einem Workshop präsentiert. Danach gehen die Ergebnisse an die Politiker, damit die Verwaltung die nötigen Verbesserungen tatsächlich umsetzen kann.
Wer mehr wissen will, findet Informationen unter www.trier.de/fussverkehr oder unter innenstaedte.rlp.de/fussverkehrs-checks/.
Quelle: Trier – zur Originalmeldung