Trier: Über 9000 Blitzer-Fälle in einer Woche
Vom 3. bis zum 9. August war in Trier (Rheinland-Pfalz) viel mehr los als sonst bei den Verkehrskontrollen. Die Beamten nahmen an der europaweiten Aktion „ROADPOL Speed“ teil. Das Ziel war klar: Wer zu schnell fährt, soll gestoppt werden.
Die Polizei setzte dafür auf verschiedene Techniken. Es kamen klassische Blitzer, Blitzeranhänger und Lasermessgeräte zum Einsatz. Auch mobile Kontrollen waren im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums unterwegs. Am Ende der Woche stand eine hohe Zahl auf dem Zettel: Insgesamt 9.259 Verstöße wurden festgestellt.
Für einige Fahrer wird es nun richtig teuer und ärgerlich. In 14 Fällen war die Geschwindigkeit so hoch, dass die Betroffenen nun ein Fahrverbot bekommen.
Die Polizei betont jedoch, dass es bei der Aktion nicht nur um die Strafzettel geht. Die Beamten wollen vor allem Unfälle verhindern. Die Zahlen aus dem Jahr 2025 zeigen, wie gefährlich zu hohe Geschwindigkeiten sind. Im Bereich des Polizeipräsidiums Trier gab es 1.837 Unfälle, weil die Fahrer ihre Geschwindigkeit nicht angepasst hatten. Das bedeutet, sie waren entweder zu schnell oder haben das Wetter und die Straßenbedingungen ignoriert.
Die Folgen waren oft schwer. Bei 637 dieser Unfälle wurden Menschen verletzt. In 14 Fällen starben Menschen bei den Crashes. Die Polizei appelliert deshalb an alle Autofahrer, das Gaspedal lockerer zu lassen, damit alle sicher nach Hause kommen.
Die Ermittlungen zu den einzelnen Verstößen dauern an.