Treptow-Köpenick plant Hitzeschutz für das Allende-Viertel
Im KIEZKLUB Allende (Berlin) kam es am 9. Juli 2026 zu einem Treffen zwischen dem Bezirksamt Treptow-Köpenick und den Menschen, die dort wohnen. Unter dem Motto „Gesund durch den Sommer – Gemeinsam gegen Hitze im Kiez“ suchte die Verwaltung nach Lösungen, wie man den Stadtteil kühler und sicherer machen kann.
Die Bezirksstadträtinnen Carolin Weingart und Dr. Claudia Leistner erklärten den Teilnehmern, was das Amt bereits erledigt hat und wo es noch Probleme gibt. Grundlage für das Treffen war eine Umfrage aus dem Jahr 2024. Die Daten zeigten deutlich, dass gerade im Planungsraum Allende I ein großer Bedarf an Hitzeschutz besteht. Die Bewohner fühlen sich dort besonders stark von der Hitze belastet.
An verschiedenen Ständen diskutierten die Leute mit Mitarbeitern des Bezirksamtes. Es ging darum, wo es im Viertel noch kühle Plätze gibt und welche Veränderungen im öffentlichen Raum nötig sind. Ein wichtiger Punkt war zudem die Frage, wie man Menschen unterstützen kann, die bei Hitze besonders schnell krank werden oder in Gefahr geraten. Auch bestehende Netzwerke im Kiez sollen dabei helfen, die Maßnahmen umzusetzen.
Die Ergebnisse aus diesem Treffen fließen nun in einen sogenannten Hitzeaktionsplan für den gesamten Bezirk Treptow-Köpenick ein. In diesem Plan sollen alle Maßnahmen gebündelt werden, die die gesundheitlichen Folgen von Hitze verhindern. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Büro AG.URBAN, das auch die Moderation übernahm.