Berlin baut neue Schule am Auerbacher Ring
In Berlin-Marzahn-Hellersdorf (Ortsteil Hellersdorf) geht ein neues Schulprojekt in die heiße Phase. Am 22. Juli 2026 wurde offiziell der Spatenstich für den Neubau am Auerbacher Ring bzw. an der Maxie-Wander-Straße gesetzt. Bei dem Termin waren unter anderem die Staatssekretäre Alexander Slotty und Dr. Torsten Kühne, der Schulstadtrat Stefan Bley sowie der Architekt Andreas Krawczyk dabei.
Es wird eine Integrierte Sekundarschule (ISS) entstehen, die Platz für 625 Schüler und etwa 60 Lehrer bietet. Zur Ausstattung gehören neben den Unterrichtsräumen eine Sporthalle und ein Kleinspielfeld, das für Wettkämpfe geeignet ist. Die Schule wird als sogenannte 4+3-zügige Schule gebaut. Das bedeutet, dass es in der Sekundarstufe I vier und in der Sekundarstufe II drei parallele Klassen gibt.
Besonders ist die Bauweise: Die Schule wird aus Holzmodulen errichtet. Viele Teile wie Fenster, Heizkörper und die Sanitäranlagen werden schon in einer Fabrik eingebaut. Auf der Baustelle werden die fertigen Module dann nur noch zusammengesetzt. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass die Schule schneller fertig wird. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 70 Millionen Euro.
Das Gebäude ist Teil eines größeren Schulcampus, der zwischen der Carola-Neher-Straße, der Maxi-Wander-Straße, der Klingenthaler Straße und dem Auerbacher Ring entsteht. Ein Teil des Campus ist bereits durch einen Modulbau besetzt, der später als Grundschule dienen soll.
Auch auf die Umwelt wurde geachtet. Das Gebäude bekommt Gründächer, eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und eine moderne Lüftung, die Wärme zurückgewinnt. Die Schule soll nach dem Energieeffizienzstandard EH 40 gebaut werden.
Wenn alles nach Plan läuft, können die Schüler und Lehrer zum Schuljahr 2028/2029 in das neue Gebäude einziehen.
Quelle: Berlin – zur Originalmeldung