Thüringenderby: Großaufgebot der Polizei für Spiel in Jena
Am Sonntag, den 9. August 2026, treffen der FC Carl Zeiss Jena und der FC Rot-Weiß Erfurt aufeinander. Da das Derby extrem beliebt ist, rechnen die Verantwortlichen mit vollen Rängen im Stadion. Das Problem ist jedoch die alte Feindschaft zwischen den beiden Fanlagern. Die Polizei befürchtet deshalb Streit und Störungen am Spieltag.
Um Ruhe zu bewahren, planen die Beamten in Jena einen großen Einsatz. Mehrere hundert Polizisten aus Thüringen und anderen Bundesländern sind im Einsatz, unterstützt von der Bundespolizei. Die wichtigste Aufgabe ist es, die rivalisierenden Fangruppen strikt voneinander zu trennen. Besonders gewaltbereite Fans stehen dabei im Fokus. Wenn nötig, begleiten die Beamten die Fans in bestimmten Zügen direkt zum Stadion und zurück.
Für normale Bahnreisende könnte es dadurch stressig werden. Im Hauptbahnhof von Erfurt (Thüringen), in Jena sowie in den Bahnhöfen dazwischen kann es zu Einschränkungen kommen, falls die Polizei eingreifen muss. Die Bundespolizei versucht zwar, diese Störungen gering zu halten, rät aber allen Reisenden, genug Zeit einzuplanen. Da der Sonntag zudem ein Pendlertag ist und viele Menschen im Urlaub sind, könnten die Züge ohnehin voll sein.
Besonders kritisch wird es am Vormittag: Die Erfurter Fanszene hat zu einem Treffen am Hauptbahnhof ab 10:30 Uhr aufgerufen. Deshalb werden die Züge Richtung Jena West um 10:51 Uhr, 11:17 Uhr und 11:52 Uhr vermutlich extrem voll sein. Ähnlich sieht es nach dem Spiel ab 16:00 Uhr in Gegenrichtung aus. Die Bahnreisenden sollten sich vorab über ihre Verbindungen informieren.
Damit die Polizei alles im Blick behält, wird die Bundespolizeiinspektion Erfurt zusätzlich mit einem Hubschrauber unterstützt, der das Geschehen aus der Luft überwacht.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Erfurt – zur Originalmeldung