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Sassnitz: Suche nach zwei Menschen an Kreidefelsen

An den Steilküsten von Sassnitz wurde nach zwei Menschen gesucht. Trotz eines großen Einsatzes mit Drohne blieb die Suche erfolglos.

Am Mittag des 31. Juli 2026 ging bei der Polizei gegen 12.30 Uhr ein Hinweis ein. Zwei Menschen sollen sich an den Kreidefelsen in der Nähe der Piratenschlucht in Sassnitz (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) aufgehalten haben. Die Leute wurden im oberen Drittel des Steilhangs auf der Seite zum Meer gesehen.

Daraufhin startete ein großer Rettungseinsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Sassnitz, der Rettungsdienst, Beamte vom örtlichen Revier und die Wasserschutzpolizei rückten gemeinsam aus, um die Vermissten zu finden.

Die Suche gestaltete sich schwierig, da die Einsatzkräfte die Menschen mit bloßem Auge am Hang nicht entdecken konnten. Deshalb holte die Feuerwehr eine Drohne aus. Auch aus der Luft konnte niemand mehr ausgemacht werden. Schließlich mussten die Retter den Einsatz abbrechen.

Die Behörden nutzen den Vorfall für eine deutliche Warnung: Es ist streng verboten, die markierten Wege im Nationalpark zu verlassen. Das gilt auch für den Steinstrand direkt an der Steilküste. Wer sich dort bewegt, bringt sein Leben in Gefahr.

Zudem drohen bei solchen Verstößen hohe Strafen. Wer die Wege verlässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro rechnen. Außerdem können die Kosten für den gesamten Rettungseinsatz auf die Betroffenen zurückfallen.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung

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